George Frideric Handel (1685 – 1759), Martin Focke, Andrea Campora et al.

Theodora HWV 68

Oratorium in drei Teilen

BÄRENREITER URTEXT

G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (0)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (1)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (2)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (3)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (4)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (5)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (6)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (7)G.F. Händel: Theodora HWV 68 (KA) (8)
forSopran solo, Mezzosopran solo, Alt solo, Tenöre solo (2), Bass solo, Gemischte Chöre (2), Flöten (2), Oboen (2), Fagotte (2), Hörner (2), Trompeten (2), Pauke, Violinen (2), Viola, Bassi (Cello, Kontrabass, Fagott, Cembalo, Orgel)
Musical EditionsPiano reduction (Urtext edition)
Item no.489923
Author / ComposerGeorge Frideric Handel, Martin Focke, Andrea Campora, Händel, Georg Friedrich [Bea:] Focke, Martin
ArrangerMartin Focke, Andrea Campora
TextThomas Morell
EditorColin Timms
Dimensions27 × 19 cm
Release year2009
Publisher / ProducerBärenreiter
Producer No.BA 4085-90
ISMN9790006537624

Description

„Theodora“ ist neben dem „Messiah“ Händels einziges Oratorium mit christlichem Thema. Im Gegensatz zum „Messiah“ liegt dem 1749 komponierten und 1750 in London uraufgeführten Oratorium jedoch eine dramatische Handlung zugrunde. Schauplatz des Geschehens ist Antiochien zur Zeit des Kaisers Diokletian. Die Christen weigern sich, am heidnischen Opferkult teilzunehmen und ziehen den Märtyrertod vor. Die Handlung konzentriert sich auf die tugendhafte Theodora, die der römische Statthalter durch Zwangsprostitution zum heidnischen Opferdienst zwingen will. Der in Theodora verliebte und von ihr zum Christentum bekehrte römische Offizier Didymus befreit sie aus dem Venustempel, worauf beide vom Statthalter zum Märtyrertod verurteilt werden.

„Theodora“ gilt als Händels „leisestes“ Oratorium. Die Chöre und Arien der Christen tragen gedeckte Farben, Theodoras Arien tun sich durch ihre gemäßigten bis langsamen Tempi sowie ihren „entrückten Tonfall“ in dieser Hinsicht noch besonders hervor. In dramatischem Kontrast dazu stehen die furiosen Arien des Statthalters Valens oder die Chöre der Heiden, die ihren Göttern Jupiter und Venus huldigen. Wie so oft borgte Händel musikalisches Material von anderen Komponisten, das er hier zu expressiven Arien und Chören ausarbeitete. Besonders der Schlusschor des Oratoriums, der in seinem Ausdruck demjenigen von Bachs „Matthäuspassion“ nahe steht, wird in der Literatur immer wieder hervorgehoben. Händel selbst hat „Theodora“ für das bedeutendste unter seinen Werken gehalten.

Der Klavierauszug basiert auf der „Hallischen Händel-Ausgabe“ (BA 4085), die erstmals einen vollständigen kritischen Notentext des Oratoriums bietet. Der Anhang enthält die Fassungen der Aufführungen von 1755 und 1759.

Content

  • ​Besetzung
  • ​Preface
  • ​Vorwort
  • ​Verzeichnis der Szenen
  • Theodora HWV 68. Oratorium in drei Teilen:
    ​Händel, Georg Friedrich
    ​Text: Morell, Thomas
    ​Besetzung: Sopran solo, Mezzosopran solo, Alt solo, Tenöre solo (2), Bass solo, Gemischte Chöre (2), Flöten (2), Oboen (2), Fagotte (2), Hörner (2), Trompeten (2), Pauke, Violinen (2), Viola, Bassi (Cello
  • ​Ouverture
  • ​Teil I
  • ​Teil II
  • ​Teil III
  • ​Anhang I: Änderungen für die Aufführungen von 1750-1755
  • ​Anhang II: Zusätzliche Änderungen für die Fassung von 1759
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